Krise des Westens

Münchner Sicherheitskonferenz: „Deutschland wird global als geopolitischer Zwerg wahrgenommen“

Zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz erklärt Experte Tunç Akkoç, warum Deutschland und Europa an Gewicht verliere. Außerdem äußert er sich darüber, wieso der Globale Süden nun eigene Wege geht.

Merz’ Deutschland agiere selten aus einer klar formulierten, eigenen weltpolitischen Vision heraus, sagt Tunç Akkoç im Gespräch.
Merz’ Deutschland agiere selten aus einer klar formulierten, eigenen weltpolitischen Vision heraus, sagt Tunç Akkoç im Gespräch.Kay Nietfeld/dpa

Mit Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz am Freitag richtet sich der Blick der internationalen Politik wieder nach Bayern. Doch wie relevant ist das wichtigste westliche Sicherheitsforum jenseits Europas und der USA? Darüber spricht Tunç Akkoç, Gründer von Harici Media und Publishing Director des Journals Global Geopolitics, im Interview mit der Berliner Zeitung. Er erklärt, warum die Konferenz außerhalb des Westens vor allem als Stimmungsbarometer des transatlantischen Bündnisses gilt und weshalb Europa und Deutschland aus globaler Sicht zunehmend an strategischer Klarheit einbüßen.

Berliner Zeitung

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