Ölkrise

Trumps stumpfe Waffen: Wie China vom Iran-Krieg profitiert

Der Iran-Konflikt legt westliche Verwundbarkeiten offen. China hat mit Reserven und seiner Raffineriemacht vorgebaut und dreht den Spieß nun um. Ein Gastbeitrag.

Irans Präsident Massud Peseschkian und Chinas Staatschef Xi Jinping während eines Treffens im September vergangenen Jahres.
Irans Präsident Massud Peseschkian und Chinas Staatschef Xi Jinping während eines Treffens im September vergangenen Jahres.Iranian Presidency Office/imago

Washington ging offenbar davon aus, dass es den Zufluss billigen iranischen Öls nach Peking auf die gleiche Weise abwürgen könnte wie im Fall Venezuelas – durch Sanktionen, Druck auf die Schifffahrt und finanziellen Zwang, der die verbilligten Rohöllieferungen aus Caracas auf ein Rinnsal reduzierte. Die Logik schien übertragbar. Sie war es nicht.

Berliner Zeitung

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