Analyse

FSB-Leak offenbart: Russlands Geheimdienste warnen vor China

Hinter der Fassade der Freundschaft wächst im Kreml das Misstrauen gegenüber China. Das von der New York Times enthüllte Dokument zeigt: Die Allianz ist brüchig. Eine Analyse.

Wladimir Putin (R) und  Xi Jinping am 11. BRICS-Gipfel in Brasilien
Wladimir Putin (R) und Xi Jinping am 11. BRICS-Gipfel in BrasilienSergio Lima/AFP

Von außen betrachtet scheint die Partnerschaft zwischen Russland und China heute fester denn je zu sein. Auf Gipfeltreffen demonstrieren Wladimir Putin und Xi Jinping regelmäßig Einigkeit, beschwören eine „grenzenlose Freundschaft“ und treten als Block gegen den Westen auf. Doch ein von der New York Times enthülltes internes Dokument des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB zeichnet ein weitaus komplexeres, ja widersprüchliches Bild dieser Beziehung. Im Kreml wächst offenbar die Sorge: China ist nicht nur Partner – China ist auch Bedrohung.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar