Die EU steht vor einer Schicksalswoche. Die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten kommen ab Donnerstag zu einem mindestens zweitägigen Gipfel in Brüssel zusammen, um über zwei zentrale Vorhaben zu entscheiden: die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine sowie das Freihandelsabkommen mit dem Mercosur.
Vor allem Letzteres wird in seiner Bedeutung vielfach unterschätzt. Um das Handelsabkommen mit dem lateinamerikanischen Wirtschaftsverbund wird bereits seit 1999 gerungen. Sollte in dieser Woche keine Einigung erzielt werden, dürfte das Vorhaben endgültig begraben werden.

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