Sie kommt, sie kommt nicht – oder vielleicht doch? Die sogenannte EU-Chatkontrolle wurde bereits mehrfach abgelehnt. Während im Bundestag die Debatte über Online-Identitätskontrollen an Fahrt aufnimmt, stand die Chatkontrolle am Donnerstag in Brüssel dennoch zum zweiten Mal zur Abstimmung – obwohl die Trilog-Verhandlungen bereits gescheitert waren.
Offiziell soll es bei der Chatkontrolle um Kinderschutz gehen; die Wirksamkeit der Maßnahme ist jedoch nicht bewiesen. Selbst ein Bericht der EU-Kommission räumt erhebliche Lücken ein. Derzeit erlaubt eine Ausnahmeverordnung der EU Konzernen wie Meta die anlasslose Massendurchsuchung privater Nachrichten, die Frist läuft aber am 3. April ab.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
