Historische Feindschaft

Taiwans größte Oppositionspartei nimmt Gespräche mit Chinas Führung wieder auf

Nach jahrelanger Pause nehmen die taiwanesische Guomindang und die Kommunistische Partei Chinas in Peking den Dialog wieder auf. Die Regierung in Taipeh reagiert mit scharfer Kritik.

Hsiao Hsu-tsen, stellvertretender Vorsitzender der nationalistischen Guomindang, spricht bei der Eröffnung eines gemeinsamen Forums mit der Kommunistischen Partei Chinas.
Hsiao Hsu-tsen, stellvertretender Vorsitzender der nationalistischen Guomindang, spricht bei der Eröffnung eines gemeinsamen Forums mit der Kommunistischen Partei Chinas.Chen Yehua/imago

Offiziell geht es um Tourismus, Industrie, Technologie, Gesundheitswesen und Umweltschutz. Doch hinter dem betont unpolitischen Programm des Thinktank-Forums in Peking verbirgt sich eine hochpolitische Botschaft: Die einstigen Erzfeinde, die nationalistische Guomindang und die Kommunistische Partei Chinas, rücken wieder zusammen.

Berliner Zeitung

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