China-Politik

Merz in China: Baerbocks Belehrungspolitik wird fortgesetzt

Friedrich Merz muss auf seiner China-Reise auch die politischen Befindlichkeiten zu Hause beachten. Weltfremde Forderungen von den Grünen sollte er dabei aber möglichst ignorieren. Ein Kommentar.

Die ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock mit dem amtierenden chinesischen Außenminister, Wang Yi.
Die ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock mit dem amtierenden chinesischen Außenminister, Wang Yi.Thomas Trutschel

Zehn Monate nach seinem Amtsantritt begibt sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf eine Reise, die über die industrielle Zukunft Deutschlands entscheiden könnte. Sein Ziel ist Peking. Begleitet von einer ranghohen Wirtschaftsdelegation sucht der Kanzler den Spagat zwischen notwendiger Kooperation und systemischer Rivalität. Doch während die Industrie hierzulande mit dem Rücken zur Wand steht, kommen aus Berlin Töne, die von einer gefährlichen Realitätsferne zeugen.

Berliner Zeitung

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