Zweifel erst zum Schluss

„Er wollte diesen Krieg“: Scholz liefert in Berlin eine Rechtfertigungsorgie seiner Russlandpolitik

Viel Erklärung, wenig Zweifel: Olaf Scholz nutzt eine Buchvorstellung, um seine Russlandpolitik zu rechtfertigen. Die eigentliche Kritik wird erst kurz vor Schluss hörbar.

Der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz, der frühere Botschafter und Moderator Wolfgang Ischinger und der Journalist Georg Mascolo (v.l.n.r.)
Der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz, der frühere Botschafter und Moderator Wolfgang Ischinger und der Journalist Georg Mascolo (v.l.n.r.)Annette Riedl/dpa

Das Publikum in der Hamburger Landesvertretung in Berlin erlebt zu Beginn der zweiten Januarwoche nicht nur Langeweile, sondern auch eine Rechtfertigungsorgie von Olaf Scholz. Anlass war die Buchvorstellung von „Das Versagen“, einer investigativen Recherche des Journalistenpaars Katja Gloger und Georg Mascolo über die Russlandpolitik der Bundesregierung der letzten Jahrzehnte. Auch Prominenz aus Funk und Fernsehen war unter den Gästen: Sandra Maischberger, Melanie Amann, Caren Miosga.

Berliner Zeitung

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