Routineflug

Russisches Militärflugzeug stürzt auf der Krim ab – 29 Tote

Nach russischen Angaben riss der Kontakt zu der An-26 während eines Routineflugs über der Krim ab. Moskau nennt einen technischen Defekt als Ursache.

Ein russisches Militärflugzeug ist über der Krim abgestürzt.
Ein russisches Militärflugzeug ist über der Krim abgestürzt.Maxim Kuzovkov/dpa

Beim Absturz eines russischen Militärtransportflugzeugs vom Typ Antonow An-26 über der Krim sind alle 29 Insassen ums Leben gekommen. Wie das russische Verteidigungsministerium laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass mitteilte, befanden sich sechs Besatzungsmitglieder und 23 Passagiere an Bord der Maschine.

Der Kontakt zu dem Flugzeug war nach Angaben des Ministeriums am 31. März gegen 18.00 Uhr Moskauer Zeit während eines Routineflugs über der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel abgebrochen, wie die dpa berichtete. Ein Such- und Rettungsteam lokalisierte anschließend die Absturzstelle.

Als Absturzursache nannte das Verteidigungsministerium in Moskau einen technischen Defekt. Äußere Einwirkungen habe es nicht gegeben, hieß es laut dpa. Weitere Angaben zum Hintergrund des Flugs machte das Ministerium demnach nicht. Bei der An-26 handelt es sich um eine Turboprop-Maschine des ukrainischen Herstellers Antonow, die vom russischen Militär unter anderem als Transportflugzeug eingesetzt wird.

Die Krim steht seit der völkerrechtswidrigen Annexion durch Russland im Jahr 2014 unter russischer Kontrolle. Im Rahmen des seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine greift Kiew nach Angaben der dpa unter anderem mit Drohnen regelmäßig russische Ziele auf der Halbinsel an.