Kremlchef Wladimir Putin soll US-Präsident Donald Trump zugesagt haben, eine Woche lang auf Angriffe auf ukrainische Städte zu verzichten. Das berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur AFP.
„Ich habe Präsident Putin persönlich gebeten, eine Woche lang nicht auf Kiew und die anderen Städte zu schießen“, sagte Trump demnach am Donnerstag bei einer Kabinettssitzung in Washington und fügte an: „Und er hat dem zugestimmt, und ich muss Ihnen sagen, das war sehr nett.“
Hintergrund sei die extreme Kälte in der Ukraine, berichtet die New York Post. Russische Angriffe haben in der Ukraine in den vergangenen Wochen zu großflächigen Ausfällen der Strom- und Heizversorgung geführt. In der Hauptstadt Kiew sind nach Angriffen am 9. und 20. Januar noch 613 Hochhäuser ohne Wärmeversorgung, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.
„Es ist außergewöhnlich. Es ist dort drüben … rekordverdächtig“, so Trump über seine Einigung mit Putin. Der US-Präsident ließ jedoch offen, wann und wie er diese Forderung an Putin herangetragen hat und ab welchem Zeitpunkt der Waffenstillstand gelten sollte.
Ukraine: Angriff mit 100 Drohnen in vergangener Nacht
Die Kommentare erfolgen nach Spekulationen, dass Kiew und Moskau einer Pause bei Angriffen auf die Energieinfrastruktur der jeweils anderen Seite zugestimmt haben. Keine der beiden Seiten hat sich bislang jedoch offiziell dazu geäußert.
Die Streitkräfte Moskaus starteten laut einem Bericht des Independent in der Nacht zum 29. Januar über 100 Drohnen gegen die Ukraine. Dabei wurden laut der ukrainischen Luftwaffe in verschiedenen Regionen 18 Treffer registriert.


