Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, hat sich zur Lage in der PCK-Raffinerie Schwedt in Brandenburg geäußert. Die PCK Raffinerie Schwedt steht vor einer kritischen Situation.
US-Sanktionen gegen den russischen Staatskonzern Rosneft sind derzeit bis Ende April 2026 ausgesetzt. Die PCK-Geschäftsführer Ralf Schairer und Harry Gnorski berichteten jedoch bereits von „Einschränkungen in unserem Geschäftsbetrieb“ und richteten sich zuletzt mit einem dringenden Appell an die Bundesregierung.
PCK Schwedt ist wichtig für Versorgung Ostdeutschlands
Die Ostbeauftragte Kaiser ließ nun über eine Sprecherin mitteilen: „Die aktuelle Situation um die Raffinerie Schwedt stellt eine Herausforderung dar. Die Bundesregierung arbeitet an einer sanktionskonformen Lösung, um den reibungslosen Betrieb der PCK und somit drohende Engpässe in der Kraftstoffversorgung zu vermeiden“.
Kaiser habe die Lage im Blick, die Arbeit an Lösungen werde von ihr eng begleitet. Schwedt sei „für Ostdeutschland ein wesentlicher Versorgungspunkt“, der Standort müsse gesichert und zukunftsfest gemacht werden. „Aktuell besteht kein Anlass zur Sorge“, da Maßnahmen ergriffen werden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Die Raffinerie versorgt 90 Prozent von Berlin und Brandenburg mit Sprit, Heizöl, Kerosin und anderen Produkten, auch Teile von Mecklenburg-Vorpommern und Westpolen. Nach aktuellen Angaben deckt sie rund 95 Prozent des Bedarfs an Benzin, Diesel, Heizöl und Kerosin für Berlin und Brandenburg ab – einschließlich der Versorgung des Flughafens BER


