Ab Frühjahr 2025 sollen am Haus der Statistik am Alexanderplatz in Mitte die ersten sanierten Gebäude bezogen werden. Wie Entwicklungsstadt Berlin berichtete, gehören zu den ersten Mietern das Finanzamt Berlin-Mitte im Frühjahr und die Berliner Immobilienmanagement GmbH, die im Herbst einziehen wird. Ziel ist es demnach, ein lebendiges Viertel mit modernen Büros, neuen Wohnungen und Räumen für Kunst, Kultur und soziale Projekte zu schaffen.
Das Haus der Statistik, ursprünglich in den Jahren 1968 bis 1970 für die Staatliche Zentralverwaltung für Statistik der DDR errichtet, stand seit 2008 leer, nachdem es nach der Wiedervereinigung von verschiedenen bundesdeutschen Behörden genutzt wurde. Der Eigentümerwechsel an das Land Berlin im Jahr 2017 verhinderte den geplanten Abriss, und es wurde ein umfangreiches Sanierungsprojekt gestartet.
Mitte: 290 neue Mietwohnungen am Haus der Statistik
Der städtebauliche Entwurf sieht ein vielseitig nutzbares Quartier für alle Altersgruppen vor. Realisiert werden soll dies durch das Konzept der Planungsgesellschaft Teleinternetcafé und Treibhaus, das sich in einem Wettbewerb durchgesetzt hat. Rund 250 bis 350 Millionen Euro werden in das Projekt investiert, um zusätzliche 66.000 Quadratmeter Neubauraum zu schaffen und den Bestand zu modernisieren. Das neue Quartier wird Wohnhäuser und Bürotürme beinhalten und etwa 290 neue Mietwohnungen umfassen, die von der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte errichtet werden.
Das Scheibenhochhaus soll die Genossenschaft AndersMachen eG beziehen. Sie plant die Nutzung für kreative und soziale Projekte. Details der Erbbaurechtsverträge werden derzeit dem Bericht von entwicklungsstadt.de zufolge mit dem Land Berlin abgestimmt.
Quelle: entwicklungsstadt.de


