Viktor Orbán hat im Streit um die stillgelegte Druschba-Ölpipeline eine Erkundungsmission angeordnet, die in der Ukraine den Zustand der Leitung begutachten soll. Die entsprechende Regierungsverordnung erschien in der Nacht zum Donnerstag im ungarischen Amtsblatt. Leiten soll die Delegation der stellvertretende Energieminister Gábor Czepek, auch der ungarische Ölkonzern MOL soll einen Vertreter stellen.
Ohne Genehmigung aus Kiew wird die Delegation allerdings keinen Zugang zur Schadstelle erhalten – die Mission dürfte daher vor allem als Druckmittel gegenüber der Ukraine dienen.

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