Deutschland hat einen Straftäter aus Syrien und einen weiteren Straftäter aus Afghanistan per Linienflug in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums teilte auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, die Bundespolizei habe vom Flughafen München nach Kabul einen Afghanen begleitet, der wegen einer Sexualstraftat und gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden sei.
Bei der zweiten Rückführung ging es den Angaben zufolge um einen syrischen Straftäter, der in Niedersachsen inhaftiert war.
Dobrindt: „Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan werden verstetigt“
Nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums wurde der Mann unter anderem wegen besonders schwerer Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung verurteilt.
Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte gegenüber der Bild-Zeitung, es gehe bei der Maßnahme auch um Konsequenz gegenüber Straftätern. „Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan werden verstetigt. Wer schwere Straftaten begeht, muss Deutschland verlassen.“


