Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der die ursprünglich für dieses Jahr vorgesehene Ausschreibung zweier Offshore-Windkraftflächen in der Nordsee auf das kommende Jahr verschiebt. Das bestätigte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums.
Als wesentlichen Grund für die Verzögerung nannte das Ministerium, dass die notwendigen Netzanschlüsse für den Transport des erzeugten Stroms an Land nicht rechtzeitig fertiggestellt werden könnten. Ohne diese Infrastruktur wäre ein wirtschaftlicher Betrieb der Windparks nicht möglich.
Die Verschiebung reiht sich in bestehende Schwierigkeiten bei der Vergabe von Offshore-Flächen ein: Bereits im August vergangenen Jahres war eine Ausschreibung für die betreffenden Gebiete ohne Ergebnis geblieben – kein einziges Unternehmen hatte ein Gebot abgegeben.


