Windkraft

Ausschreibung für neue Offshore-Anlagen: Bundesregierung verschiebt Vergabe um ein Jahr

Die geplante Vergabe von zwei Windkraftflächen in der Nordsee wird um ein Jahr nach hinten verlegt. Bereits im Vorjahr war eine Ausschreibung gescheitert.

Die Bundesregierung verschiebt die Ausschreibung für Nordsee-Windparks auf das kommende Jahr.
Die Bundesregierung verschiebt die Ausschreibung für Nordsee-Windparks auf das kommende Jahr.IMAGO/McPHOTO/K. Steinkamp

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der die ursprünglich für dieses Jahr vorgesehene Ausschreibung zweier Offshore-Windkraftflächen in der Nordsee auf das kommende Jahr verschiebt. Das bestätigte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums.

Als wesentlichen Grund für die Verzögerung nannte das Ministerium, dass die notwendigen Netzanschlüsse für den Transport des erzeugten Stroms an Land nicht rechtzeitig fertiggestellt werden könnten. Ohne diese Infrastruktur wäre ein wirtschaftlicher Betrieb der Windparks nicht möglich.

Die Verschiebung reiht sich in bestehende Schwierigkeiten bei der Vergabe von Offshore-Flächen ein: Bereits im August vergangenen Jahres war eine Ausschreibung für die betreffenden Gebiete ohne Ergebnis geblieben – kein einziges Unternehmen hatte ein Gebot abgegeben.