Politik

Neue Umfrage: AfD fällt auf schlechtesten Wert seit letztem Sommer

Für die AfD gibt es einer aktuellen Erhebung zufolge schlechte Nachrichten. Die Partei ist in ihren Umfragewerten abgesackt. Andere Parteien verzeichnen hingegen Gewinne.

Alice Weidelist die Fraktions- und Bundesvorsitzende der AfD.
Alice Weidelist die Fraktions- und Bundesvorsitzende der AfD.Kay Nietfeld/dpa

Die AfD ist einer aktuellen Umfrage zufolge auf den schlechtesten Wert seit vergangenem Sommer gesackt. Wie eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der Bild-Zeitung ergab, käme die Partei, wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, auf 24,5 Prozent der Stimmen.

Zuletzt lag die AfD bei Insa-Umfragen Ende Juli unter 25 Prozent. Zwischenzeitlich lag sie sogar mit 27 Prozent wenige Prozentpunkte vor der Union aus CDU/CSU.

Der aktuellen Umfrage zufolge wäre die CDU/CSU die stärkste Kraft mit 26 Prozent der Stimmen. Die Sozialdemokraten können leicht dazugewinnen und stehen mittlerweile mit 15,5 Prozent auf Platz drei.

Ähnlich ist es bei den Grünen, die sich ebenfalls um einen halben Prozentpunkt auf 11,5 Prozent verbessern können. Die Linken verschlechtern sich minimal und sind knapp hinter den Grünen bei 10,5 Prozent. Beim BSW und der FDP gibt es kaum Veränderung, beide Parteien würden mit je 3,5 Prozent die Fünf-Prozent-Hürde verfehlen und nicht in den Bundestag einziehen.

Für die Insa-Umfrage wurde insgesamt 2003 Personen zwischen dem sechsten und dem neunten März befragt. Die Fehlertoleranz liegt bei 2,5 Prozentpunkten.

Am vergangenen Sonntag hingegen konnte die AfD bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg einen Erfolg erzielen. Sie wurde drittstärkste mit 18,8 Prozent und konnte ihr Ergebnis von der Wahl 2021 fast verdoppeln. Die Grünen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir gewannen die Wahl knapp. Laut dem vorläufigen Endergebnis kommt die Partei auf 30,2 Prozent der Stimmen – knapp vor der CDU mit 29,7 Prozent der Stimmen.

Mit 5,5 Prozent der Stimmen kann die SPD knapp in den Landtag einziehen. Im Vergleich zur letzten Wahl vor fünf Jahren müssen die Sozialdemokraten starke Verluste einstecken