DDR-Bau wird Wachstumstreiber

Ostdeutscher Wohnungsmarkt im Aufwind: „Die Platte ist besser als ihr Ruf“

Während sich die Wohnungskrise bundesweit weiter zuspitzt, zeigen sich im Osten erste Entspannungstendenzen. Ein Experte erklärt, warum das so ist – und was das für Berlin bedeutet.

Laut einer neuen Studie befindet sich der ostdeutsche Wohnungsmarkt im Aufwind. Grund dafür ist weniger eine gestiegene Neubautätigkeit als vielmehr eine Zunahme an Sanierungsprojekten.
Laut einer neuen Studie befindet sich der ostdeutsche Wohnungsmarkt im Aufwind. Grund dafür ist weniger eine gestiegene Neubautätigkeit als vielmehr eine Zunahme an Sanierungsprojekten.Angerer/imago

Der ostdeutsche Wohnungsmarkt zeigt erste Anzeichen eines Aufschwungs. Nach Analysen der Fakultät für Betriebswirtschaft, Bau und Immobilien der Hochschule Biberach an der Riß steigt die Anzahl an verfügbaren Wohnungen in den ostdeutschen Bundesländern deutlich – derzeit vor allem wegen der wachsenden Fertigstellungszahl von Sanierungsprojekten. Von einer spürbaren Marktentspannung kann zum jetzigen Zeitpunkt jedoch keine Rede sein.

Zumindest bisher nicht: Denn die Wirtschaft im Osten wächst – und mit ihr die Bautätigkeit. Warum das so ist, welche Mechanismen den ostdeutschen Wohnungsmarkt derzeit beeinflussen, weshalb die DDR-Platte deutlich besser ist als ihr Ruf – und was das alles für Berlin bedeutet, erläutert Wohnungsmarktexperte Professor Thomas Beyerle im Gespräch mit der Berliner Zeitung.

Berliner Zeitung

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