Bundespolitik

„Wer Wohneigentum abbezahlt, wird nicht arbeitslos“: CSU-Politikerin sorgt für Empörung im Bundestag

Mit mehr Eigentum werde nicht nur die Wohnungsnot, sondern auch Arbeitslosigkeit bekämpft, heißt es aus der Union. Vor allem die Linke bringt das auf die Palme.

Eine Äußerung der CSU-Abgeordneten Wittmann zur Wohnungspolitik hat im Bundestag für kontroverse Debatten gesorgt. Besonders aus den Reihen der Linken kommt scharfe Kritik.
Eine Äußerung der CSU-Abgeordneten Wittmann zur Wohnungspolitik hat im Bundestag für kontroverse Debatten gesorgt. Besonders aus den Reihen der Linken kommt scharfe Kritik.Kay Nietfeld

Die Mieten steigen und auch der Ton im Parlament wird immer schärfer. In einer aktuellen Debatte zur Wohnungspolitik ist es im Bundestag nun zu einem offenen Schlagabtausch zwischen Linkspartei und der Union gekommen. Auslöser war eine Aussage der Politikerin Mechthilde Wittmann (CSU), die sich in ihrer Rede für eine Eigentumsförderung aussprach, da diese ein probates Mittel gegen Arbeitslosigkeit sei: „Wer Eigentum abzahlt, der kommt nicht in Versuchung, nicht zu arbeiten“, so Wittmann wörtlich.

Berliner Zeitung

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