Anti-AfD-Proteste in Gießen

„Ein echter Dreckseinsatz“: Die Hälfte aller verletzten Polizisten bei den linken Protesten kommt aus Berlin

Bei den Anti-AfD-Protesten in Gießen gab es massive Auseinandersetzungen. Die Gewerkschaft der Polizei erklärt: „Der Linksextremismus hat seine hässliche Fratze gezeigt.“

Beamte der Bundespolizei und ein Wasserwerfer sperren in der Nähe der Versammlungshalle den Zugang für Demonstranten.
Beamte der Bundespolizei und ein Wasserwerfer sperren in der Nähe der Versammlungshalle den Zugang für Demonstranten.Boris Roessler/dp

Bei gewalttätigen Protesten gegen die AfD in Gießen sind 25 Berliner Polizisten verletzt worden. Diese Zahlen nannte ein Sprecher der Berliner Polizei am Montag auf Anfrage der Berliner Zeitung. Insgesamt wurden nach Angaben des Hessischen Innenministers mehr als 50 Beamte bei den Ausschreitungen verletzt. Während in der ARD die Proteste als „meist friedlich“ bezeichnet wurden, kursieren im Netz zahlreiche Videos, auf denen man massive Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei sieht.

Vor allem bei der Auflösung von verbotenen Straßenblockaden ging es handfest zur Sache. Dabei wurden auch Wasserwerfer und Schlagstöcke eingesetzt. Die vielen Straßenblockaden verzögerten den Start des Gründungskongresses der AfD-Jugend um rund zweieinhalb Stunden.

Berliner Zeitung

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