Medienkolumne

Vom ÖRR zu Springer: Konservative Spitzenmanager verlassen die ARD in Richtung Döpfner-Imperium

Verlassen sie – wie medienintern gemunkelt wird – „ein sinkendes Schiff“? Und warum wird beim MDR ein neuer Direktor gewählt, der dubiose Kontakte pflegt?

Wechselt von der ARD zu Springer: Helge Fuhst.
Wechselt von der ARD zu Springer: Helge Fuhst.Hendrik Schmidt/dpa

Jüngstes Beispiel ist Helge Fuhst. Der heute 41-Jährige begann als Producer im ARD-Studio Washington, volontierte beim NDR, war dann Moderationsassistent bei den „Tagesthemen“, stieg beim WDR zum stellvertretenden Leiter der Intendanz auf, ehe er Programmgeschäftsführer bei Phoenix wurde. Die vergangenen sechs Jahre war er zweiter Chefredakteur bei „ARD Aktuell“ in Hamburg, wo er Leiter der Redaktion Tagesthemen bei der ARD war. Nun wechselt er zu Axel Springer und übernimmt den Vorsitz der Chefredaktionen.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar