Roman „Die Frau an der Bushaltestelle“

Peter Schneider: „Machen wir uns nichts vor: Die Wiedervereinigung ist schiefgegangen“

Der Roman „Die Frau an der Bushaltestelle“ führt nach Berlin Anfang der 60er-Jahre. Der Schriftsteller Peter Schneider ist ein Kenner der Stadt. Ein Gespräch über Veränderungen.

Peter Schneider beim Gespräch in seiner Wohnung in Berlin.
Peter Schneider beim Gespräch in seiner Wohnung in Berlin.Emmanuele Contini/Berliner Zeitung

Nicht weit vom Kurfürstendamm und der Schaubühne wohnt der Schriftsteller Peter Schneider in einer Erdgeschosswohnung. Von seinem Schreibtisch blickt er in den Garten. Das Unruhige und Dreckige von Berlin kann man hier vergessen. Doch Schneider kennt die Stadt sehr gut. Er gehörte zu den Wortführern der Studentenbewegung in der Zeit um 1968 in West-Berlin. Später, nach einer ganzen Reihe politischer Texte, ließ er auch mehrere Romane und Erzählungen hier spielen – „Der Mauerspringer“, „Paarungen“, „Eduards Heimkehr“ zum Beispiel. „Die Frau an der Bushaltestelle“, sein jüngstes Buch, ist wieder ein Berlin-Roman.

Berliner Zeitung

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