Berlinale

„Man kann sich nur mit alten Mietverträgen durchmogeln“: Autor Leif Randt rechnet mit Berlin ab

Die Verfilmung des Berlin-Romans „Allegro Pastell“ feiert auf der Berlinale ihre Weltpremiere. Im Interview sprechen Leif Randt und Regisseurin Anna Roller über ein Berlin, das es nicht mehr gibt.

Der Schriftsteller Leif Randt und die Regisseurin Anna Roller sprechen im Interview über die Verfilmung von „Allegro Pastell“.
Der Schriftsteller Leif Randt und die Regisseurin Anna Roller sprechen im Interview über die Verfilmung von „Allegro Pastell“.Markus Wächter/Berliner Zeitung

Als Leif Randts Roman „Allegro Pastell“ Anfang 2020 herauskam, schien die Welt noch in Ordnung. Erst ein paar Tage später sollte Corona die Welt fest im Griff haben, das Land in den Lockdown gehen und alles für immer ganz anders werden. „Allegro Pastell“ handelt, gewollt oder ungewollt, von einem unbeschwerteren Berlin, das uns im Jahr 2026 geradezu historisch vorkommt. Endlich hat dieser große Berlin-Roman auch seinen Weg auf die große Leinwand gefunden. Am Samstag feierte der „Allegro Pastell“ seine Weltpremiere in der Panorama-Sektion der Berlinale. Kurz davor haben wir uns mit Leif Randt und Regisseurin Anna Roller in einem Hotelzimmer am Rande des Potsdamer Platzes über den Film, die Hauptstadt und das DB-Bordbistro unterhalten.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar