Theater Ost

Perspektivwechsel am Theater Ost: Die neue Gesprächsreihe mit Holger Friedrich – hier im Stream

Der Verleger der Berliner Zeitung, Holger Friedrich, empfängt im Theater Ost den Verleger Jakob Augstein. Sehen Sie den Auftakt für das Debattenformat „Perspektivwechsel“.

Die neue Gesprächsreihe „Perspektivwechsel“ setzt auf Kontroverse und offene Debattenkultur.
Die neue Gesprächsreihe „Perspektivwechsel“ setzt auf Kontroverse und offene Debattenkultur.Markus Wächter/Berliner Zeitung

Das Adlershofer Theater Ost, das seine Bühne immer auch für die aktuelle Debatte öffnet, ruft unter dem Titel „Perspektivwechsel“ eine neue Gesprächsreihe ins Leben. Gastgeber ist der Unternehmer und Verleger der Berliner Zeitung, der Weltbühne und künftig der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung, Holger Friedrich.

Sehen Sie hier den Stream zum Auftakt der Gesprächsreihe:

Wie unterschiedlich blicken Ost- und Westdeutsche heute auf Politik, Medien und Gesellschaft? Und was sagt dieser Blick über das vereinte Deutschland mehr als drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall? Zur Auftaktveranstaltung hat Friedrich mit Jakob Augstein einen Mitanbieter auf dem Zeitungsmarkt eingeladen.

Augstein, geboren 1967 in Hamburg, ist Journalist, Publizist und Verleger. Er ist Miteigentümer des Spiegel-Verlags und vertritt dort den Anteil der Familie Augstein. Als Eigentümer und ehemaliger Chefredakteur der Wochenzeitung Der Freitag prägt er seit vielen Jahren die öffentliche Debatte in Deutschland. Bekannt ist er für pointierte Kolumnen, klare Positionen und seine kritische Auseinandersetzung mit Macht, Medien und Politik aus einer westdeutsch geprägten Perspektive.

Holger Friedrich, geboren 1966 in Ost-Berlin, hat nach einer Schlosserlehre und seiner Karriere im IT-Bereich 2019 gemeinsam mit seiner Frau den Berliner Verlag gekauft. Friedrich versteht sich als streitbarer Akteur im öffentlichen Diskurs, der bewusst ostdeutsche Erfahrungen, Systembrüche und biografische Widersprüche in die gesamtdeutsche Debatte einbringt.

Ausgehend von biografischen Prägungen und aktuellen gesellschaftlichen Debatten diskutieren die beiden über Medienmacht, Meinungsfreiheit, Verantwortung und die bleibenden Unterschiede – aber auch Gemeinsamkeiten – zwischen Ost und West. Die neue Gesprächsreihe setzt bewusst auf Kontroverse, Perspektivwechsel und offene Debattenkultur.

Weitere Informationen unter theater-ost.de.