Eine Partei, die Fremde generell unter Verdacht stelle und ihnen feindlich gegenüber eingestellt sei, könne sich nicht auf Jesus Christus berufen. Solche Menschen seien hässlich, aggressiv und wütend. Man ahnt, wen der Bischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland meint. „Dieses ewige Egoistische, Bösartige, Rechthaberische verkrümmt ja die Menschen“, so Friedrich Kramer weiter in einem Interview des MDR über eine Kampagne der Kirche, mit der sie sich von der AfD vor dem Wahlkampf in Sachsen-Anhalt abgrenzt. Wir wissen nicht, ob es einen Schnitt gibt, jedenfalls kriegt sich Kramer dann schnell in den Griff, indem er tut, was Kirchenleute tun: die Bibel zitieren.

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