Wahlkampf

Das Anti-AfD-Mantra von Bischof Kramer: Gott wird das Böse ausrotten

Bischof Friedrich Kramer geht vor dem Wahlkampf in Sachsen-Anhalt auf Distanz zur AfD. Psalm 37 offenbart die Zwangsfixierung demokratischer Geister. Und löst sie. Ein Kommentar.

Bischof Friedrich Kramer
Bischof Friedrich KramerPaul-Philipp Braun/imago

Eine Partei, die Fremde generell unter Verdacht stelle und ihnen feindlich gegenüber eingestellt sei, könne sich nicht auf Jesus Christus berufen. Solche Menschen seien hässlich, aggressiv und wütend. Man ahnt, wen der Bischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland meint. „Dieses ewige Egoistische, Bösartige, Rechthaberische verkrümmt ja die Menschen“, so Friedrich Kramer weiter in einem Interview des MDR über eine Kampagne der Kirche, mit der sie sich von der AfD vor dem Wahlkampf in Sachsen-Anhalt abgrenzt. Wir wissen nicht, ob es einen Schnitt gibt, jedenfalls kriegt sich Kramer dann schnell in den Griff, indem er tut, was Kirchenleute tun: die Bibel zitieren.

Berliner Zeitung

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