Interview

Ungarischer Forscher: „Was wir unter ‚Klimawandel‘ verstehen, ist größtenteils vorbei“

Der Neurolinguistiker Bálint Forgács fordert aktive, negative, klare Begriffe, um die Gefahr für alle deutlich zu machen. Das könnte auch Lösungen vorantreiben.

In großen Teilen der Welt ist das Überleben der Menschheit gefährdet. Auch in der Sprache sollte das klarer werden, um politische und technologische Lösungen voranzubringen, fordert Bálint Forgács.
In großen Teilen der Welt ist das Überleben der Menschheit gefährdet. Auch in der Sprache sollte das klarer werden, um politische und technologische Lösungen voranzubringen, fordert Bálint Forgács.Daniel Mihailescu/AFP

„Tödliche Klimazerstörung: Sprachwissenschaftler plädiert für medizinische Sprache in der Klimakommunikation“ – unter dieser Überschrift berichtete die Freie Universität (FU) Berlin jüngst über eine Studie des Neurolinguistikers Bálint Forgács. Sie erschien im Fachjournal ‚Frontiers in Climate‘. Die Berliner Zeitung berichtete darüber. Forgács stammt aus Ungarn und forscht seit Juni 2023 für zwei Jahre als Postdoktorand an der FU. Wir fragten ihn, warum er meint, dass sich die Sprache über das Klima grundlegend ändern müsse.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar