Was lange Zeit als kaum vorstellbar galt, wird nun Realität: Deutschlands größter Autobauer Volkswagen stellt am Dienstag erstmals in seiner 88-jährigen Unternehmensgeschichte die Fahrzeugproduktion an einem seiner deutschen Standorte ein – und zwar in Dresden.
Die Gläserne Manufaktur Dresden, in der lange Zeit der e-Golf und bis zuletzt der ID.3 gefertigt wurden, wird ab dem kommenden Jahr ein „Innovationscampus für zentrale Technologiefelder, darunter KI, Robotik, Mikroelektronik und Chip-Design“, teilte VW vor einigen Tagen mit. Der Autobauer und der Partner TU Dresden wollen dafür in den kommenden Jahren zusammen 50 Millionen Euro investieren. Die verbliebenen 230 Mitarbeiter in Dresden erfuhren in einer Mitarbeiterversammlung von den Plänen. Ihre Arbeitsplätze sollen vorerst bleiben.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
