Als Reaktion auf Russlands Invasion in der Ukraine versucht der Westen, die russische Wirtschaft durch gezielte Sanktionen zu schwächen. Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit hat der scheidende US-Präsident Joe Biden noch einmal neue, drastische Beschränkungen gegen Russlands Energiewirtschaft beschlossen, die vor allem die Ölbranche betreffen.
Russland hat als einer der größten Produzenten nach wie vor sehr großen Einfluss auf den weltweiten Ölmarkt. Mit dem neuen Sanktionspaket zielen die USA auf zwei der größten russischen Ölkonzerne, Gazprom Neft und Surgutneftegas, sowie auf die russische Schattenflotte ab, die das westliche Ölembargo mit verschleierten Schiffs- und Zahlungsdaten umgeht. Offenbar wirken die Maßnahmen sehr schnell: Der Ölpreis explodierte um knapp 81 Dollar je Barrel auf den höchsten Stand seit fünf Monaten, da nun die Sorge vor einer Einschränkung der Versorgung besteht.
Doch können die Sanktionen der USA nicht nur den Ölpreis, sondern auch die Spritpreise an den deutschen Tankstellen weiter in die Höhe treiben? Die Berliner Zeitung hat sich beim ADAC umgehört und erklärt, was in nächster Zeit auf die Autofahrer zukommen könnte.

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