Die Bundesregierung bringt die E-Auto-Prämie zurück. Rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 können alle Privatleute Fördermittel beantragen, die Elektroautos oder förderfähige Plug-in-Hybride neu zugelassen haben. Je nach Auto, Einkommen und Familiengröße sind Prämien von 1500 bis 6000 Euro möglich. Insgesamt will der Bund dafür drei Milliarden Euro bereitstellen.
Mit der Neuauflage kehrt jedoch auch eine Debatte zurück: Braucht es diese Förderung überhaupt noch? Ende 2023 hatte die damalige Ampelkoalition die E-Auto-Prämie abrupt gestrichen, um Haushaltslöcher zu stopfen – die Nachfrage nach Stromern brach danach massiv ein. Nun steht ein ähnliches Problem im Raum: Auch die Merz-Regierung muss bis 2029 ein Haushaltsloch von schätzungsweise rund 170 Milliarden Euro schließen. Gleichzeitig zieht der Absatz von E-Autos in Deutschland seit Monaten auch ohne Kaufprämie wieder an, der Preisabstand zu Verbrennern schrumpft. Sind die neuen Milliarden-Subventionen also wirklich ein sinnvoller Anschub – oder ein teurer Fehler?

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