Energiepreise

„Folgerichtig“: Ostdeutsche Wirtschaft feiert Merz’ Kohlekraft-Comeback

Merz hinterfragt den Kohleausstieg 2038. Die Energiepolitik müsse „vom Kopf auf die Füße“ gestellt werden. Aus Ostdeutschland kommt nun Unterstützung.

Bundeskanzler Merz will Kohlekraftwerke länger am Netz lassen als geplant. Ostdeutsche Wirtschaftsvertreter begrüßen den Vorstoß.
Bundeskanzler Merz will Kohlekraftwerke länger am Netz lassen als geplant. Ostdeutsche Wirtschaftsvertreter begrüßen den Vorstoß.Patrick Pleul/dpa

Vertreter der ostdeutschen Wirtschaft begrüßen Überlegungen der Bundesregierung, angesichts der Energiekrise infolge des Iran-Kriegs zur Kohlekraft zurückzukehren. „Aus unserer Sicht ist dieses Vorgehen folgerichtig“, sagt Christof Günther, Chef der InfraLeuna GmbH, auf Anfrage der Berliner Zeitung. InfraLeuna ist der Betreiber des Chemieparks Leuna in Sachsen-Anhalt.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte den für 2038 in Deutschland geplanten Kohleausstieg zuletzt offen infrage gestellt. „Wir werden möglicherweise laufende Kohlekraftwerke länger am Netz lassen müssen“, sagte Merz am vergangenen Freitag bei einem Kongress der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Frankfurt.

Berliner Zeitung

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