Energie

Berliner Sefe vor Privatisierung: Wer kauft die ehemalige Gazprom-Tochter?

Der verstaatlichte Berliner Gasimporteur Sefe plant eine Kapitalerhöhung. Die Bundesregierung hingegen zieht sich zurück. Doch wer kommt als Investor infrage?

Der verstaatlichte Gasimporteur Sefe (ehemals Gazprom Germania) treibt seine Reprivatisierung voran.
Der verstaatlichte Gasimporteur Sefe (ehemals Gazprom Germania) treibt seine Reprivatisierung voran.Olaf Schuelke/imago

Der verstaatlichte Gasimporteur Sefe (ehemals Gazprom Germania) steht vor den ersten Schritten der Privatisierung. „Wir können bestätigen, dass wir eine Kapitalerhöhung in Höhe von 1,5 bis zwei Milliarden Euro vorgeschlagen haben, die zu einer Reduzierung des Bundesanteils an Sefe führen würde“, teilt ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage der Berliner Zeitung mit. Dazu befinde man sich in Gesprächen mit der Bundesregierung.

Hintergrund der geplanten Privatisierung ist eine Vorgabe der EU-Kommission, laut der der deutsche Staat bis Ende 2028 mindestens 75 Prozent seiner Beteiligung an Sefe veräußern muss. Die Bundesregierung hatte den Gasimporteur nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 verstaatlicht, um die Energieversorgung in Deutschland zu sichern. Nach der Kapitalerhöhung soll der Staatsanteil schrittweise weiter reduziert werden. Doch wer kauft nun die ehemalige Gazprom-Tochter?

Berliner Zeitung

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