Shanice, Dennis, Elli und Tobi betreiben seit Dezember das Promenaden-Eck, eine Eckbar nahe dem Tempelhofer Feld. Während viele Gastronomen über steigende Kosten, Bürokratie und sinkende Margen klagen, versuchen sie, der klassischen Berliner Eckkneipe ein neues Konzept zu geben – während sie alle weiterhin in ihren Hauptjobs arbeiten.
Dass sie ausgerechnet jetzt in die Gastronomie einsteigen, wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich. In Berlin wird die klassische Eckkneipe zunehmend zur Rarität, auch die Zahl der sogenannten Schankwirtschaften – dazu zählen Kneipen, Bars, Diskotheken und Tanzlokale – ist nach Angaben des Berliner Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) in den vergangenen Jahren deutlich gesunken: von 3302 Betrieben im Jahr 2021 auf 2363 im Jahr 2023. Warum übernehmen vier junge Menschen in so einer Krise eine Kneipe?

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