KI-Fakes

Hype, Klick, Enttäuschung: Wie ich ein Produkt kaufen wollte, das es gar nicht gibt

Herbe Enttäuschung: Auf Instagram wollte ich einen Espressokocher kaufen – der gar nicht existiert. Ein Plädoyer für die klare Kennzeichnung KI-generierter Bilder.

Glitch im System: Auf Instagram gibt’s tatsächlich Dinge, die gibt’s gar nicht.
Glitch im System: Auf Instagram gibt’s tatsächlich Dinge, die gibt’s gar nicht.Fotoillustration: Roshanak Amini/Berliner Zeitung. Fotos: Unsplash

Ist etwa schon der erste April? So fühlte sich das neulich zumindest an, als ich eine vermeintliche Kollaboration zwischen dem Espressokocher-Hersteller Bialetti und dem Modehaus Hermès auf Instagram entdeckte – und dabei enttäuscht wurde. Die Betonung allerdings liegt hierbei nämlich auf „vermeintlich“.

Ein Kaufimpuls ließ meinen Finger zucken, aber der Klick führte ins Nichts. Den ikonischen Espressomacher mit dem Pferdegriff gab und gibt es gar nicht wirklich. Es handelte sich um einen Konzeptentwurf aus der digitalen Feder eines KI-Designers.

Berliner Zeitung

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