Die allerletzte Minimalchance auf Relegationsplatz drei ist für Hertha BSC futsch. Die Blau-Weißen spielen bei Abstiegskandidat Eintracht Braunschweig nur 1:1 (1:0). Lange sah es nach einem knappen Arbeitssieg aus, doch dann sah Hertha-Wunderkind Kennet Eichhorn Rot und Hertha kassierte spät den Ausgleich.
Hertha erwischte an der Hamburger Straße einen Traumstart. Abstiegskandidat Eintracht spielte von Beginn an nach vorne und die Blau-Weißen lauerten auf schnelle Konter. In der neunten Minute hatte Marten Winkler die beste Idee, spielte einen starken Steilpass auf Luca Schuler, der den angeschlagenen Dawid Kownacki ersetzte. Der Stürmer setzte zum Sprint an und Eintracht-Keeper Ron-Thorben Hoffmann konnte ihn nur noch mit einem Foul stoppen. Er hielt Schulers rechtes Bein mit dem Arm fest – Elfmeter. Den verwandelte Kapitän Reese im Nachschuss zum 1:0 (11.).
Reese hatte nach 24 Minuten die nächste Riesenchance, doch die abgefälschte Flanke von Linus Gechter brachte er nicht ganz unter Kontrolle. Der Schuss ging knapp am linken Pfosten vorbei. Sechs Minuten später versuchte es der Flügelstürmer aus spitzem Winkel, die Kugel ging am rechten Pfosten vorbei.
Die blau-weißen Profis übernahmen immer die Kontrolle über das Spiel und wollten das zweite Tor. Michael Cuisance, der nach vier Wochen zum ersten Mal wieder in der Startelf stand, spielte einen feinen Steckpass auf Schuler, doch der Stürmer traf nur den rechten Pfosten (34.). Stattdessen mussten sich danach alle, die es mit Hertha halten, bei Torwart Tjark Ernst bedanken, der nach einem Schuss von Florian Flick aus Nahdistanz mit einer Superparade die knappe Führung in die Halbzeitpause rettete (45.+3).


