Drei Tage nach dem bitteren Pokal-Viertelfinalaus gegen den SC Freiburg im Elfmeterschießen ging es für Hertha BSC denkbar schlecht weiter. Das Team von Trainer Stefan Leitl verlor das Verfolgerduell bei gegen Hannover 96 am Samstag 2:3 (0:2). Mit dem vierten Sieg in Serie haben die Gäste wiederum vorübergehend einen direkten Aufstiegsplatz erobert und sich hinter Darmstadt 98 auf den zweiten Tabellenplatz geschoben. Im Laufe des Wochenendes können allerdings drei Konkurrenten wieder vorbeiziehen.
Hertha mit müdem Start
Die Hertha-Profis wirkten vor 41.778 Zuschauern lange schlapp, sie brachten bis zur Halbzeitpause kaum einen gefährlichen Angriff vor das gegnerische Tor. Ganz anders Hannover, spielbestimmend und konsequent: Schon nach acht Minuten war Boris Tomiak für 96 nach mehreren Täuschmanövern glücklicher Abnehmer eines weiten Freistoßes am zweiten Pfosten - das frühe 0:1. Nach einer sehenswerten Kombination über die rechte Seite erzielte Benjamin Källman (29.) mit seinem 13. Saisontor das 0:2.
Die Berliner meldeten sich nach der Pause mit wesentlich mehr Schwung zurück und kamen gleich zu zwei starken Abschlüssen von Fabian Reese – der Kapitän war es dann auch, der einen Foulelfmeter souverän zum Anschlusstreffer verwandelte (53.).


