Debatte

Verlegergipfel: Misstrauen und Missverständnis im deutsch-deutschen Nebeneinander

Staatsloyalität und Westbindung: Ein Abend mit den Verlegern von Axel Springer und dem Berliner Verlag offenbart die Bruchstellen des vereinigten Deutschlands.

Mathias Döpfner (r.), Verleger und  Geschäftsführer der Axel Springer SE, und Gastgeber Holger Friedrich, Verleger und Geschäftsführer des Berliner Verlags, debattieren in der Reihe „Perspektivwechsel“ im Berliner Theater Ost
Mathias Döpfner (r.), Verleger und Geschäftsführer der Axel Springer SE, und Gastgeber Holger Friedrich, Verleger und Geschäftsführer des Berliner Verlags, debattieren in der Reihe „Perspektivwechsel“ im Berliner Theater OstPaulus Ponizak/Berliner Zeitung

Der Osten macht sein Ding. Endlich. Lapidarer lässt sich der Gesprächsabend mit den Verlegern Mathias Döpfner (Axel Springer) und Holger Friedrich (Berliner Verlag) am vergangenen Montag nicht zusammenfassen. Zwei Männer auf der Bühne des Berliner Theaters Ost, die jeder eine andere deutsche Welt verkörpern. Zwei deutsche Welten, von denen die eine ausbricht aus ihrer Unterwürfigkeit, Nostalgie und Ressentiment hinter sich lassend, und jedenfalls in Gestalt des Ostdeutschen Friedrich – so Döpfners Bonmot an dem Abend – vom Opfer zum Täter wird.

Berliner Zeitung

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