Der Osten macht sein Ding. Endlich. Lapidarer lässt sich der Gesprächsabend mit den Verlegern Mathias Döpfner (Axel Springer) und Holger Friedrich (Berliner Verlag) am vergangenen Montag nicht zusammenfassen. Zwei Männer auf der Bühne des Berliner Theaters Ost, die jeder eine andere deutsche Welt verkörpern. Zwei deutsche Welten, von denen die eine ausbricht aus ihrer Unterwürfigkeit, Nostalgie und Ressentiment hinter sich lassend, und jedenfalls in Gestalt des Ostdeutschen Friedrich – so Döpfners Bonmot an dem Abend – vom Opfer zum Täter wird.

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