Bildungspolitik

„Ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert“ – Sachsens Kultusminister stellt Verbeamtung infrage

CDU-Minister Conrad Clemens blickt nicht nur kritisch auf den Beamtenstatus für Lehrer, er strebt weitere Reformen an. Ein Interview über ostdeutsche Netzwerke, Demografie und Gewalt an Schulen.

[Conrad Clemens / sächsischer Kultusminister]
18.02.2026, Dresden, Sachsen, Deutschland: Interview mit dem sächsischen Kultusminister Conrad Clemens (CDU).
(Foto: Markus Wächter/Berliner Zeitung)
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Copyright: Markus Wächter/Berliner Zeitung
[Conrad Clemens / sächsischer Kultusminister]18.02.2026, Dresden, Sachsen, Deutschland: Interview mit dem sächsischen Kultusminister Conrad Clemens (CDU).(Foto: Markus Wächter/Berliner Zeitung)Filename: DSCF4120.JPGKeywords: {Conrad Clemens}[Model Release:No, Property Release: No]Copyright: Markus Wächter/Berliner ZeitungMarkus Wächter/Berliner Zeitung

55 Milliarden Euro: Diese Summe gibt Deutschland jährlich für die Pensionen seiner Beamten aus. Tendenz steigend. Ein erheblicher Teil des Geldes entfällt auf rund 600.000 verbeamtete Lehrer, denen mit dem Berufseinstieg eine lebenslange Anstellung zugesichert wird und die später mit einer durchschnittlichen Pension von mehr als 3000 Euro rechnen können. Trotz der hohen Kosten, die den Bildungsetat der meisten Bundesländer Jahr für Jahr fest im Griff haben, gilt das System bis heute als tragende Säule des deutschen Bildungssystems.

Berliner Zeitung

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