Der 1. September, jener Tag, an dem mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg begann, mahnt uns, innezuhalten und zu fordern, dass die Waffen schweigen im gegenwärtigen Krieg zwischen Russland, der Ukraine und der Nato. Die Gefahr, in den nuklearen Abgrund zu taumeln, wächst von Tag zu Tag. Wir akzeptieren nicht, dass das Leben weiterer Zehntausender geopfert wird, obwohl es erkennbar keine militärische Lösung gibt. Zeigen wir unsere Solidarität mit den Ukrainern und den Russen, die in diesen Konflikt getrieben werden! Warum hören wir ihre Klagen nicht? Warum finden nur die Kriegsherren Gehör?
Wir fordern: Die Waffen nieder! Wir fordern von der Regierung der Bundesrepublik, von Frankreich und den europäischen Partnern, mit konkreten Initiativen an die Ukraine und die Russische Föderation heranzutreten. Ziel müssen Waffenstillstands- und dann Friedensverhandlungen ohne jede Vorbedingung sein. Sicherheit gegeneinander gibt es nicht – dieser verhängnisvolle Fehler hat den Krieg mitverursacht. Sicherheit ist nur gemeinsam zu erreichen! Die Erinnerung an den 1. September 1939 bestärkt uns in unserem dringenden Appell: Ohne Frieden ist alles nichts!
