Ukraine-Krieg

Mit Streubomben in Teufels Küche: Muss auch Deutschland mit Klagen rechnen?

Streumunition aus den USA ist in der Ukraine eingetroffen. Lieferungen über deutsches Hoheitsgebiet können juristisch nach hinten losgehen. Das sind die Gründe.

Eine Frau geht an einem abgesperrten Ort in Charkiw vorbei, an dem ein Mann bei einem russischen Streubombenangriff ums Leben kam.
Eine Frau geht an einem abgesperrten Ort in Charkiw vorbei, an dem ein Mann bei einem russischen Streubombenangriff ums Leben kam.Daniel Ceng Shou Yi/ZUMA Wire/IMAGO

Entgegen dem Rat einiger Militärexperten und Juristen im Pentagon und den moralischen Bauchschmerzen mancher demokratischer Intellektueller und Abgeordneter hat sich US-Präsident Joe Biden entschieden, der Ukraine „vorübergehend“ doch Streumunition zur Verfügung zu stellen. Im Internet, in den Kommentarspalten der Medien und in den sozialen Netzwerken ist von moralischen Dilemmas wenig zu spüren; dort gibt es eine klare Aufteilung in diejenigen, die finden, damit verlasse der Westen seinen hohen moralischen Anspruch und Kritiker, die dagegenhalten, die Ukraine dürfe sich mit allen Mitteln verteidigen.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar