Seit November letzten Jahres steht Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) an der Spitze des Bundesrats. Im Gespräch mit der Berliner Zeitung verteidigt er den solidarischen Föderalismus gegen Reformforderungen aus Bayern, warnt vor dem unterschätzten Strukturwandel in der deutschen Industrie und erklärt, warum wirtschaftliche Stärke und gesellschaftlicher Zusammenhalt zusammengehören. Außerdem spricht er über Kriminalität, Zuwanderung und den desaströsen Zustand der SPD nach den verlorenen Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Auch zu Problemen in seiner rot-grün-roten Senatsregierung – insbesondere zur Nähe der Linksfraktion in der Bürgerschaft zu extremistischen Gruppen – haben wir den Bürgermeister im Bremer Rathaus befragt.

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