Wer im Netz pöbelt, beleidigt oder Falschbehauptungen verbreitet, soll künftig nicht mehr anonym bleiben können. Die Klarnamenpflicht soll helfen. Neue Brisanz erhält die Debatte durch aktuelle Fälle wie den der Schauspielerin Collien Fernandes: Sie wirft ihrem Ex-Partner vor, sie über Jahre hinweg im Netz unter falscher Identität missbraucht zu haben – ein Fall von digitaler Gewalt, der zeigt, wie leicht sich Identitäten manipulieren lassen und wie schwer es ist, Täter zur Verantwortung zu ziehen. Wenn Nutzer unter ihrem echten Namen auftreten oder identifizierbar sind, so die Hoffnung, sinkt die Hemmschwelle für strafbares Verhalten im Internet.

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