Nachdem er sich gezwungen sah, die Verleihung des Buchhandlungspreises abzusagen, hat sich Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) in einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe für seine Vorgehensweise verteidigt. Er hatte nach Hinweisen seiner Beamten gegen drei von 118 Buchhandlungen, die von einer Fachjury für den Buchhandlungspreis nominiert waren, Erkundigungen beim Verfassungsschutz eingezogen und sie von der Liste gestrichen. Sein Beweggrund: „Keine Steuergelder für Extremisten. Gerade in polarisierten Zeiten sollten Politik und Gesellschaft den Extremismus zurückdrängen und nicht fördern.“

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