Trump setzt die EU ins Abseits

Ukraine-Verhandlungen in Berlin: Eine Ohrfeige aus Washington

Trump drängt die EU beiseite. Im Ukraine-Konflikt haben die USA längst das Sagen und stürzen Europa in eine politische Krise. Ein Kommentar.

US-Präsident Donald Trump (r.) empfängt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Oval Office im Weißen Haus.
US-Präsident Donald Trump (r.) empfängt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Oval Office im Weißen Haus.Michael Kappeler/dpa

Plötzlich ist von einem Frieden in der Ukraine die Rede. Nato-Beitritt? Vielleicht doch nicht. Gebietsabtretungen? Besser nicht und nur, wenn es notwendig ist. Während die Verhandlungsgespräche über die Ukraine als bahnbrechender Moment im Konflikt hervorgehoben werden, ist in den ausländischen Medien wenig über die Berliner Gespräche zu lesen. Kaum ein italienisches, französisches oder chinesisches Medium berichtet darüber. Gleichzeitig stoßen die westlichen Strategien aufeinander, und US-Präsident Donald Trump stellt die Europäische Union (EU) bloß.

Berliner Zeitung

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