Friedenspolitik

Ukrainekrieg: Warum Diplomatie jetzt wichtiger ist als militärische Abschreckung

Warum Bundesregierung und EU ihre Ukrainepolitik neu ausrichten und auf Diplomatie statt militärische Eskalation setzen müssen. Ein Gastbeitrag.

Ukrainische Rekruten säubern Waffen während der Ausbildung auf einer Militärbasis der britischen Streitkräfte in Südengland.
Ukrainische Rekruten säubern Waffen während der Ausbildung auf einer Militärbasis der britischen Streitkräfte in Südengland.Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

Bundesregierung und EU müssen in der Ukrainepolitik endlich einen Strategiewechsel vollziehen. Ihre politischen Anstrengungen sollten sich auf eine diplomatische Lösung konzentrieren, um das Leid, die Verletzungen und Zerstörungen auf allen Seiten zu beenden und die Gefahren von Atomkrieg und Klimakatastrophe zu reduzieren. Die Friedensnobelpreisträgerorganisation IPPNW sieht die derzeitigen Verhandlungen als gute Grundlage, um einen schnellstmöglichen Frieden in der Ukraine zu erreichen. Das Sterben muss endlich beendet werden. Die Zahl der Todesopfer auf beiden Seiten ist immens. Insgesamt wurden laut Angaben des Center for Strategic and International Studies 1,4 Millionen Soldaten getötet oder verletzt. Hinzu kommen mehr als 14.000 tote und 37.500 verletzte zivile Opfer in der Ukraine.

Berliner Zeitung

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