Der russische Vorstoß im Pokrowsker Frontabschnitt erfolgt zu einem denkbar heiklen Zeitpunkt: Wenige Tage vor dem Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska sind russische Einheiten um bis zu 15 Kilometer nach Westen vorgedrungen. Die Offensive verläuft parallel zu Dobropillja, einer einstigen Bergbaustadt, die sich im Krieg zu einem zentralen ukrainischen Logistikknoten entwickelt hat. Damit droht Moskau, eine der wenigen intakten Verbindungsstraßen nach Kramatorsk – der De-facto-Hauptstadt des ukrainisch kontrollierten Donbass – abzuschneiden und zugleich die seit Monaten ausgebauten Verteidigungslinien zu umgehen.

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