Machtspiele am Kaspischen Meer

JD Vance im Kaukasus: US-Deals in Armenien und Aserbaidschan bergen Risiken für Europa

Trump besetzt mit Waffen- und Nukleardeals die strategischen Knoten in Eurasien. Tinatin Japaridze über Washingtons neue Dauerpräsenz und die Folgen für Europa. Ein Interview.

US-Vizepräsident JD Vance und Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew präsentieren in Baku die unterzeichnete Charta über eine strategische Partnerschaft zwischen den USA und Aserbaidschan.
US-Vizepräsident JD Vance und Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew präsentieren in Baku die unterzeichnete Charta über eine strategische Partnerschaft zwischen den USA und Aserbaidschan.Kevin Lamarque/AFP

JD Vance ist mit substanziellen Vereinbarungen aus dem Südkaukasus zurückgekehrt. Als erster Vizepräsident der USA überhaupt reiste er vom 9. bis 11. Februar nach Armenien und Aserbaidschan. Die Vielzahl der unterzeichneten Abkommen macht deutlich, dass es um weit mehr ging als um symbolische Gesten – sie markieren vielmehr eine neue Phase im Friedensprozess zwischen den beiden ehemaligen Sowjetrepubliken.

Berliner Zeitung

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