Grönland pachten?

Grönland-Deal mit Trump: Warum Europa das Geld nehmen und sich beruhigen sollte

Europa empört sich über Trumps Grönland-Forderungen. Doch bei einer Eskalation wird die EU aus strukturellen Gründen einknicken. Eine kommentierende Analyse.

Jens Erik Kjeldsen (70), Aktivist, demonstriert jeden Morgen in Nuuk, Grönland, am Mittwoch 21.  Januar 2026 gegen die Annexionspläne des US-Präsidenten Trump vor dem örtlichen U.S. Konsulat.
Jens Erik Kjeldsen (70), Aktivist, demonstriert jeden Morgen in Nuuk, Grönland, am Mittwoch 21. Januar 2026 gegen die Annexionspläne des US-Präsidenten Trump vor dem örtlichen U.S. Konsulat.André Hirtz / FUNKE Foto Services

Wer wird zuerst blinzeln? Europa. Fast sicher. Nicht aus Feigheit, sondern aus nüchterner Kalkulation. Die europäische Empörungsmaschinerie läuft auf Hochtouren: Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen nennt Trumps Kaufidee „absurd“. Die EU stellt sich demonstrativ hinter Kopenhagen, Völkerrechtler warnen vor amerikanischer Willkür. Alles sehr prinzipientreu, alles sehr edel – und alles aus analytischer Perspektive eher zum Scheitern verurteilt.

Berliner Zeitung

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