Partner wider Willen

Russland und Israel: Eine Zweckgemeinschaft, die schon bessere Tage hatte

Moskau verurteilt die neuen israelischen Siedlungen im Westjordanland. Trotz Ukraine-Krieg, Hamas-Kontakten und Iran-Nähe bleibt der Kreml aber auf Israel angewiesen.

Putin und Netanjahu bei einem Treffen in Sotschi. Aus einst demonstrativer Nähe ist heute ein nüchternes Arbeitsverhältnis zwischen Moskau und Jerusalem geworden.
Putin und Netanjahu bei einem Treffen in Sotschi. Aus einst demonstrativer Nähe ist heute ein nüchternes Arbeitsverhältnis zwischen Moskau und Jerusalem geworden.Sergej Bobylew/imago

„Die neuen israelischen Entscheidungen zum Westjordanland verdienen die Verurteilung der internationalen Gemeinschaft und geben Anlass zu ernster Besorgnis“, erklärte kürzlich die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.

Berliner Zeitung

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