Ukraine-Krieg und EU

Macron und Meloni wollen mit Putin reden: Wird Draghi EU-Gesandter für die Ukraine?

Macron und Meloni setzen auf Gespräche mit Russland. In Rom wird jetzt sogar Ex-EZB-Chef Mario Draghi als möglicher EU-Gesandter für die Ukraine gehandelt.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni drängen auf direkte Gespräche mit Moskau.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni drängen auf direkte Gespräche mit Moskau.Alessandra Tarantino/AP/dpa

Kurz vor Weihnachten hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron überrascht, als er ankündigte, wieder mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin sprechen zu wollen. Nun hat die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Macrons Forderung nach direkten Gesprächen mit Moskau ausdrücklich unterstützt.

Es sei an der Zeit, den Dialog zwischen der Europäischen Union und Russland wieder aufzunehmen, sagte Meloni bei ihrer Pressekonferenz zum Jahresbeginn in Rom. „Ich denke, es ist an der Zeit, dass Europa mit Russland sprechen sollte“, erklärte Meloni. „Denn wenn Europa beschließt, an dieser Verhandlungsphase teilzunehmen, aber nur mit einer der Konfliktparteien spricht, würde der positive Beitrag, den Europa leisten könnte, begrenzt bleiben.“

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar