Energie

Konflikt um Pipeline: Ungarn wird bei Druschba nicht kuschen

Budapest verlangt, anders als Berlin bei Nord Stream, eine EU-Untersuchung der Druschba-Schäden. Bis dahin werden Milliarden-Hilfen blockiert. Ein Gastbeitrag.

Ein Teil der Empfangsstation der Druschba-Ölpipeline in der größten Ölraffinerie des Landes in Szazhalombatta (Archiv)
Ein Teil der Empfangsstation der Druschba-Ölpipeline in der größten Ölraffinerie des Landes in Szazhalombatta (Archiv)Zsolt Szigetvary/MTI

Seit dem 27. Januar fließt über den Südstrang der sogenannten Druschba-Pipeline kein Erdöl mehr Richtung Ungarn und Slowakei. Die Verbindung wurde noch in den 60er-Jahren geschaffen, heute versorgt sie die beiden Länder mit russischem Erdöl – dafür bekamen sie eine Ausnahme vom EU-Sanktionsregime.

Berliner Zeitung

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