Eskalation

Das Milliardengeschäft der US-Konzerne mit der Iran-Krise

Krisenzeiten verändern oft globale Geldströme. Wie die aktuelle und angespannte Lage der amerikanischen Ölindustrie finanziell in die Karten spielt.

Machtdemonstration am Golf: Die „USS Georgia“ und die „USS Port Royal“ in der Straße von Hormus
Machtdemonstration am Golf: Die „USS Georgia“ und die „USS Port Royal“ in der Straße von HormusIndra Beaufort/dpa

Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat bereits Tausende Menschen das Leben gekostet. Gleichzeitig droht der Konflikt zu einem globalen Flächenbrand zu eskalieren, dessen Folgen kaum abzusehen sind. Wie in jedem Krieg gibt es jedoch auch Gewinner; in diesem Fall sind es vor allem große amerikanische Ölkonzerne.

Seit Beginn der Angriffe am 28. Februar sind die Ölpreise massiv gestiegen. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Mai 104,61 US-Dollar. Vor Beginn des Krieges lag der Preis noch bei rund 73 Dollar. Die steigenden Preise spüren Verbraucher weltweit, etwa an der Zapfsäule. Für große Energieunternehmen hingegen bedeuten sie zusätzliche Milliarden.

Berliner Zeitung

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